Damen-1: lange gut mitgehalten mit dem Tabellenführer
Zur Erinnerung: am zweiten Adventsonntag standen die Damen-1, die Gäste aus Rumeln und das Schiedsgericht vor verschlossender Halle. Dass der Hallenwart erkrankt war und es keinen Ersatz gab,
diese Nachricht ist damals leider nicht an den Verein weitergleitet worden. Darum kam es am Donnerstagabend als verspäteten Abschluss der Hinrunde in der Verbandsliga, Staffel 2, zum Nachholspiel
der Damen-1 gegen den Rumelner TV.
Im ersten Satz lagen die favorisierten Gäste lange in Führung, doch unsere Damen-1 blieben bis zum 21:22 immerhin auf Tuchfühlung. Nach 17 Minuten ging der Satz aber mit 22:25 an Rumeln.
Die Sätze 2 und 3 dauerten wesentlich länger. In dem dramatischen und von den Zuschauern und Trainern als sehr guten Volleyballsport gewürdigten zweiten Satz konnten die Gastgeberinnen den
Favoriten nach einer knappen halben Stunde mit 26:24 niederringen. Und auch in Satz Nummer 3 lag das DSC-Team zunächst klar in Führung (13:9). Doch dann war's plötzlich wie verhext. Alle knappen
Situationen gingen zugunsten der Gäste aus und deren Spielführerin schaffte eine beeindruckende fehlerfreie Aufschlagserie mit 7 Ballpunkten in Folge (13:17). Auch wenn danach die längste Ralley
des Abends mit wuchtigen Schmetterschlägen, listigen Finten, aufmersamer Block- und wieselflinker Abwehrarbeit auf beiden Seiten am Ende unter großem Jubel des Heimpublikums mit einem
erfolgreichen Doppelblock an den DSC ging, brachte Rumeln diesen 4-Bälle-Vorsprung nach 27 Minuten souverän ins Ziel (21:25).
Im vierten Satz war dann sehr schnell "die Luft raus" bei den Gastgeberinnen: 11:25 hieß es am Ende.
Damit beenden unsere Damen-1 die Hinrunde mit nur 4 Siegen und 12 Punkten auf Platz 6 (von 10). In der Rückrunde gilt es nun, sich keinen Ausrutscher mehr gegen die Teams aus dem unteren
Tabellendrittel zu leisten und in den Spielen gegen die Top-3 das in den Hinspielen phasenweise gezeigte Potential über ein gesamtes Match auf die Platte zu bringen.
Am Samstag, 20.12.2025, sollte gegen die bisher punktlose Zweitvertretung vom SV Blau-Weiß Dingden am besten der 3:0-Hinspielerfolg wiederholt werden.
wU18: knappe Tie-Break-Niederlage zum Abschluss der Hinrunde
Gegen die Tabellennachbarn aus Grevenbroich und Holzheim konnte unsere wU18 am dritten Adventsonntag ihre kleine Erfolgsserie leider nicht fortsetzen. Im ersten Spiel waren die Gastgeberinnen zu
stark, beide Sätze gingen mit 18:25 verloren. Nachdem Grevenbroich auch sein zweites Spiel gegen die Holzheimer SG siegreich bestritten hatte (15:9 im Tie-Break), lautete die letzte Partie DSC 99
vs. Holzheimer SG. Der erste Satz verlief bis zum 18:18 ausgeglichen, dann setzte sich unser Team im Endspurt durch (25:19). Der zweite Satz war dann eine klare Angelegenheit für die Gegnerinnen.
Von 3:5 ging es viel zu schnell auf 3:13 und der Satz war nach nur 17 Minuten mit 10:25 verloren. Spannend wurde es dann wieder im Tie-Break. Holzheim lag zunächst lange in Führung, dann
der Ausgleich zum 13:13. Erster Satzball abgewehrt - 14:14. Den eigenen Matchball dann aber auch nicht verwandelt - 15:15. Auch die letzten beiden Punkte gingen danach an die Gegnerinnen von der
linken Rheinseite und so nach 18 Minuten mit 15:17 dieser Tie-Break und damit die gesamt Partie.
Kommentar von Trainerin Anouschka Malkewitz: "Die Mädels waren schon etwas enttäuscht. Aber krankheitsbedingt waren nur sechs Spielerinnen in Grevenbroich mit dabei - und einige musste ich auf
ungewohnten Positionen einsetzen. Dafür war's ganz ordentlich."
Unsere wU18 beendet damit die Hinrunde mit drei Siegen und sechs Punkten auf Platz 6 (von 9). Gewonnen wurden genau die drei Partien gegen die Teams am Ende der Tabelle. Ziel für die Rückrunde
sollte es sein, auch einmal gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte Punkte zu holen. Die erste Gelegenheit gibt es am Sonntagmittag, 25. Januar 2026, beim Tabellenführer DJK Tusa 06
(Spiel-3) und zuvor im Spiel-2 gegen den TSV Bayer Dormagen (Platz 2). Das Hinspiel gegen Dormagen ging am 28. September übrigens nur ganz knapp mit 14:16 im Tie-Break verloren.